Diagnostik

Thermografie, Fotoendoskopie & Feuchtemessung


Thermografie

Thermografieren ist nicht bunte Bildchen erzeugen. Thermografieren ist seriös betrieben eine hohe Kunst.  Denn hier sind umfangreiche bauphysikalische Kenntnisse gefragt, um wirklich aussagekräftige Schlüsse zu ziehen.

Genauso wichtig ist das Erkennen und das richtige Berücksichtigen von Störgrößen, wie Fremdlicht (Sonne), Feuchtigkeit und auch Wind. Extrem wichtig ist die Tatsache, dass reale Oberflächen materialbedingt sehr unterschiedliche Emissionsgrade haben. Der Emissionsgrad ist ein Maß für die Reflektion (z.B. Metalle) oder Absorption (mineralische Materialen, z.B. Mauerstein oder Putz) von langwelliger Strahlung.

Denn eine Infrarotkamera detektiert unterschiedlich starke langwellige Strahlungsintensität. Es entsteht zunächst ein Graustufenbild. Die Farbzuordnung erzeugt erst die Kamera selbst in Abhängigkeit der gewählten Einstellungen.                 Ivan Smuk/Shutterstock.com

Typische Anwendungen sind:

  • Suche nach Auffälligkeiten allgemeiner Art
  • Prüfung von Verarbeitungsqualitäten, z.B. Wärmedämmverbundsystem, Dach- u. Deckendämmungen
  • Verhalten von Wassereindringungen in Fassaden
  • Lecksuche bei Flachdächern
  • Wärmebrückenuntersuchungen
  • Auffinden von Heizrohren in Wand- und Fußbodenheizungen
  • Temperaturanalysen bei Schimmelproblemen
  • Durchströmungsverhalten von Heizkörpern
  • Auffinden von Schwachstellen an Leitungsdämmungen
  • Feuchtigkeitsuntersuchungen, z.B. Kellerwände
  • Auffinden von Überhitzungspunkten in el. Verteilungen und Schaltschränken
  • Auffinden defekter Zellen in Photovoltaikmodulen

Fotoendoskopie

Die Endoskopie erlaubt mit dem beleuchteten Mininaturkamerakopf und flexibler Sonde Einblicke in verborgene Hohlräume.

Beispiel 1:

Was befindet sich hinter der Holzvertäfelung ? Endoskopie durch das Astloch. Antwort: Unverputztes Mauerwerk mit starken Staubablagerungen.



Beispiel 2:

Blick in ein Vierkantstahlrohr 30 x 30 mm mit Durchdringung eines Gewindebolzens.





Beispiel 3:

Blick in ein Kupferrohr 15 x 1,0 mm mit weich gelötetem T-Stück (Abgang ca. 4-Uhr-Position) mit Ablagerungen durch Kaltwasserdurchfluss.

Feuchtemessung

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